Mein Steckbrief - was Sie wissen sollten

H.-Peter Feldmann 2015

Ein Unruheständler stellt sich vor

H.-Peter Feldmann
seit 1996 in Xanten am Niedrrhein
1941 in Essen geboren

Beruf: Karosseriebauer, Fried. Krupp Essen

Studium: Arbeitsvorbereitung, Betriebswirtschaft und Maschinenbau, REFA-Fachmann

Tätigkeiten: AV-Leiter, Fachkraft bei der RAG-Neuordnung, Stabsstellenleiter Verbundbergwerk Rheinland

Eingebunden in ein intaktes und selbstständiges Familienunternehmen, 2 Kinder, 4 Enkel

Wirkungsgebiete: Uhrentechnik, Hochwasser-/Infrastrukturschutz

Kontakt: E-Mail hp-feldmann@t-online.de

Meine Devise: Wegsehen heißt, sich zum Komplicen machen

Aktuelle Strategien der Bürgerbewegung HWS
mit Blick auf Historische Erfahrungen und Zukunftsperspektiven
LEIDENSDRUCK ist die wichtigste Triebfeder für Veränderungen

Mit Stand vom 28.04.2016 haben wir, nach 20-jähriger Erfahrung der Bürgerbewegung, unsere HWS-Strategie in eine Gesamtkonzeption gebündelt und als ein integriertes Projekt *) an die Bundesregierung gerichtet.

Titel: Schiffbare Anbindung des Niederrheins an das Belgische Kanalnetz (Projekt)
Teilbereiche: Gerinneentlastung und Überschwemmungsschutz, Umweltschutz, Logistik, Wasserwirtschaft, Bergbaufolgen, Infrastruktur-entwicklung im Grenzgebiet, Strukturchancen, Freizeitchancen und neue Arbeitsplätze
*) Bündel von Einzelmaßnahmen mit je nach Aufgabe unterschiedlichen Umfang und Aufbau

Dokumentation - Informationen zum Projekt
HWS-Antrag zum BVWP 2030 Petition an den Bundestag, Nachtrag
Stellungnahme Bundesverkehrsminister Information an Mandatsträger, Behörden, Unternehmen etc.
Dissertation von Dr. Lina Schröder, Auszug Stellungnahme MP Armin Laschet

Berufliche Tätigkeiten und Öffentlichkeitsarbeit
Beruf und Berufung war für mich das Verantwortungssegment Betriebsorganisation

a) Karosseriebauer bei Fa. Fried.Krupp in Essen
b) Fertigungsplaner bei BKS in Velbert
c) Im Bergbau über Tage: Rheinstahl-Bergbau, Ruhrkohle AG:
Als leitender Angestellter (Projektingenieur) im NRW-Steinkohlenbergbau (ü.T.) war ich im Auftrag des Vorstands u. a. für die Betriebsorganisation und Rationalisierung im Instandhaltungswesen auf verschiedenen Schachtanlagen der RAG tätig.
Zum Bsp. für die Einführung einer planmäßigen Wartung und Instandsetzung von Betriebseinrichtungen in den Tagesbetrieben.
Diese Aufgabe umfasste auch die Planung von Groß-Reparaturen wie die Revision von Dampf-Turbo-Kompressoren in Bottrop der Prosper-Kokerei, Werkstattüberholung von Continius-Miner (ZW-Prosper) oder auch Seilwechsel an Förderschächten der RAG.
Insgesamt ging es um die Optimierung von technischen Produktionsabläufen mit dem Schwerpunkt Arbeits- und Betriebsorganisation. RAG-Presse

Wesentliches Hilfsmittel war dabei das Instrument Netzplantechnik. Nach dem Wechsel zum Verbundbergwerk Rheinland 1982 (in Moers) war ich verantwortlich für die Belange der drei Tagesbetriebe:
Initiator und verantwortlich für die Einführung der PC-Technik (1982) in der Betriebsorganisation, insbesondere durch den Aufbau von Datenbank-systemen nach dem DBase/Clipper-System für Betriebsanlagen und Instandhaltung, Betriebsüber-wachung und Schwachstellenanalyse sowie Produkt- und Ergebnisüberwachung.
Zu meinen weiteren Aufgaben gehörten die Etat- und Investitionsplanung, Belegschaftsplanung mit den Etatverantwortlichen.
Ein bedeutsames Tätigkeitsfeld für die Übertrage belange war die Projektleitung zur Leistungs-steigerung, Ergebnisverbesserung und Arbeits-sicherheitserhöhung (LEA). Im Rahmen der Förderrücknahme der RAG-Zechen war auch die Schließung von Rheinpreussen und Pattberg fällig. Die Abwicklung des Rückbaus vom TB-Pattberg 1993 unterlag meiner Zuständigkeit.

Pressebericht

Bronze-Medaillen zur Erinnerung an den Steinkohlebergbau am  linken NiederrheinErinnerung an das Verbundbergwerk Rheinland 1857  - Bronze-Medaille


Meine Beweggründe im Dritten Lebensabschnitt
Rheinische Post vom 7.12.2016: "Im Dauereinsatz für Hochwasserschutz
 Mit 75 Jahren tritt der Birtener nicht wirklich kürzer: Stets wirft er ein kritisches Auge auch auf die Kommunalpolitik."

Sei es über die ZEIT in begehrenswerter Gestalt von Pendel-Uhrwerken und UHREN-Gehäuse oder über den geschundenen Niederrhein. Pflege alter Handwerkskunst seit ca. 1980 Auswahl

Aber auch der politische Einsatz als FBI-Vorsitzender für ein zukunftsorientiertes Stadtmarketing in Xanten. Vortrag

Als sachkundiger Bürger im Kreis Wesel für Umwelt- und Planungsbelange (Umwelt- und Naturschutz, Infrastrukturschutz)

Die Empfindlichkeit unseres bergbauinduzierten Kulturraumes ist größer denn je. Die persönliche Existenz ist durch den Vertrauensverlust in öffentliche Schutz- und Versorgungseinrichtungen und den Klimafolgen (siehe unter Wasserfragen-Klima) ist permanent gefährdet. Die Politik orientiert sich nicht auf den Schutz kritischer Infrastrukturen.
Vortrag Orsoy, Vortrag Moers
 

Handlungspotentiale

Zum Schutz Kritischer Infrastrukturen und zur Vorsorge und Schadensverhinderung fehlen Strategien und Konzepte.
Fazit: Akzeptanz des Schadensfalls. Antwort der Bundesregierung, Landesregierung
Allein im Reg.-Bezirk Düsseldorf (2013) sind noch 273 km Deiche zu sanieren. Bericht Stand Deichsanierung
Allein am Niederrhein sind rd. 1,5 Mill. Bürger existenziell gefährdet.  Der Schaden liegt bei über 200 Mrd. Euro!
Wir wissen nicht, wann die nächste  Hochwasserwelle uns erreicht, aber sie kommt bestimmt.
Der Hochwasserschutz am Niederrhein (Bundeswasserstraße) ist längst nicht mehr zeitgemäß, er gehört nicht zu den hoheitlichen Aufgaben des Staates! Standpunkt NRW der Deichpflichtigen
Vorsorgemaßnahmen vor prognostizierten Extremabflüssen und potenziellen überschwemmungsgefährdeten Gebieten vom Niederrhein werden ignoriert. Durch Bergbau abgesenkte Infrastrukturen müssen permanent grundwasserhaltende Maßnahmen ertragen.
Erkenntnisse aus KLIWAS und IPCC bleiben im Rahmen der EU-HWRM-RL politisch noch unbeachtet
Wie kein anderes Bundesland trägt NRW ein durch Extremabfluss und Starkregen vergleichbares infrastrukturelles Lebensraumrisiko. Daher treten wir (der HWS) für eine Gerinneentlastung - vor dem Risikogebiet- im Zusammenhang infrastruktureller Einflüsse für das Grenzgebiet ein. >>>Vision

Öffentlichkeitsarbeit: Diese Website, politische Aktivitäten, Versammlungen und VHS-Vorträge, Pressearbeit

Unsere Vision, die eine wissenschaftliche Würdigung erhielt. Dissertation Bezug zur Petition

18.11.2017