Daseins- und Umwelt-Politik in NRW, BRD, EU

 

AKTUELL: HWS-Wahlprüfsteine zur Landtagswahl in NRW am 14.05.2017

Hier: Problemgebiet Logistik

Unsere Fragen an die Landtagskandidaten zur Landtagswahl NRW: Problemgebiet Logistik

Sehr geehrte/r Landtagskandidat/in,

Sie wissen von den logistischen Schwachstellen auf den Straßen NRWs.
Verstopfte Straßen kann kein täglicher Dauerzustand bleiben.
Was durch Kapazitätsengpässe an unproduktive Fahrzeiten und Kosten einhergehend mit Umweltverschmutzung entsteht ist nach den Erfahrungen vieler Wissenschaftler und Verkehrsteilnehmer nicht mehr erträglich.
Ich frage Sie:
Welche Strategien sind ihrerseits bzw. von Ihrer Partei in NRW geplant um das Verkehrsgeschehen insbesondere den Güterfernverkehr kapazitiv (auf andere Verkehrsträger) zu entflechten?

Antworten kontaktierter Parteien:

SPD vom 24.04.2017: Zum Antwortschreiben, Antwort der NRW-SPD

LINKE vom 29.04.2017: Zum Antwortschreiben mit Antworten

FDP vom 02,05.2017: Antwort der NRW-FDP


weitere Antworten liegen nicht vor (Stand 03.05.2017)

 

NRW-Karte

Kenndaten:
Fläche: 34.o92 km2
Einwohner: 17,9 Mio. Menschen
Bevölkerungsreichstes Bundesland

Bruttoinlandsprodukt 582 Mrd. Euro (2012)

Höchste Wertschöpfung längs der NRW-Rheinschiene

Wichtigstes Warenverkehrsdrehkreuz Europas

Gebiet mit Bergbaufolgen, ständige Grundwasserabsenkung

Rheinmetropole mit höchstem Hochwasser-/ Umweltrisiko und Schadenspotenzial

Rheinstrom ohne einheitliche Regie und Verantwortung Petition: NRW - BRD -


Strategie- und Gefährdungspotenziale längs der Rheinschiene in NRW

Einfluß auf den Lebensraum längs der Rheinschiene- EU-Richtlinie mit dem Ziel:
Vorsorge + Schadensverhinderung

Das Hochwasserrisiko beginnt bei Abflüsse von mehr als 12.000 m3/s (Bezug)

Betroffenenpotenziale: (Vergleich NR-Elbe)
(Forschungsstudie von 02/2000, Tab.6.1 bei HQ500)
> Einstaufläche 1.495 km2
> Schadenspotenzial 125 Mrd €
> Bruttowertschöpfung 61 Mrd. €
> Sachschäden 17 Mrd. €
> Wertschöpfungsverluste 4 Mrd. €


Plakat a) bei der Rhein-Ministerkonferenz in Bonn am 18.10.2007

Plakatstand in Bonn 2007

HWS-Strategie mit Unterstützung der unabhängigen Wählergemeinschaften
von FBI-Xanten und VWG Kreis Wesel

Unser Konzept vom 14. Juni 2011

Ziel:

VORSORGE und Schadensverhinderung von Extremabflüsse
durch Teilstromableitung des Rheins vor dem Risikogebiet
einschl. von logistischen Vorteilen als Wasserstraße nach Antwerpen
(Eine Strategie im Sinne der 15. Rhein-Ministerkonferenz vom 28.10.2013, Basel)

HWS-Positionspapier
Was sich nicht am Niederrhein wiederholen darf

Auswirkungen und Gebiete der Bergbautätigkeit am linken Niederrhein

 

 

03.12.2015