Dreiländer-Risiko - Bedrohte (potenzielle) Überflutungsgebiete
Logistische Defizite

Rapport der Bezirksregierung Düsseldorf vor dem Planungsausschuss des Regionalrates am 12.09.2013
Maßnahmenplan Organisation Finanzierung
Link zum Vortrag (Stand Deichsanierung)

Hochwasserschutz und Deichsicherheit


Was die Niederrheinische Metropolregion bedroht:

Latente Gefahr von Extremabflüsse an Niederrhein und Maas.
Großschadensereignisse schwächen nationale und internationale Gesellschafts- und Wirtschaftspolitik.

Trotz Erkenntnisse und Richtlinien - Inkonsequente Politik - halbherzige Konzepte zur VORSORGE und Schadensverhinderung (KRITIS)
Ökologie wichtiger als Ökonomie

Hochwasserschutzanlagen können niemals vor extremen Abflüssen schützen

Geländeabsenkungen durch untertägigen Bergbau, Grundwasserabsenkung, Abflusshemmnisse bei Starkregen, höheres Überschwemmungsrisiko

Folgen des Braunkohle-Tagebaus, Grundwasserabsenkung. Nach dem Ende Grundwasseranstieg mit allen Folgen für den Großraum

Meerwasseranstieg durch Klimaänderung


Was die Niederrhein- und Maasmetropole sichert und schützt:

Höhenlagen, die nicht überschwemmungegefährdet sind

Gerinneentlastung/Teilstromableitung vom Niederrhein und Maas
zur nahen Nordsee

Anschluss des Niederrheins an das Wasserstraßennetz
Fehlender Wasserweg
von Belgien und der südl. Niederlande

Ziel:
Erhöhung gemeinsamer Sicherheit und wirtschaftliche Stärkung der Länder
mit der Ausrichtung auf künftige Einflüsse und Aufgaben!

Aktualisierung unseres HWS/VWG-Konzeptes vom 14. Juni 2011
durch den Antrag zum BVWP 2030
"Schiffbare Anbindung des Niederrheins an das Belgische Kanalnetz"
vom 28.04.2016

Kurzbeschreibung unseres Antrages, Strategie

Daraus folgend am 28.10.2016: Petition an den Bundestag

Wasserstrassennetz

HWS-Vorschlag zur Lösung eines
länderübergreifenden vernetzten Problems:

Sicherheit vor Extremabflüsse + internationales Verkehrskonzept + Umweltschutz + Infrastruktur + 100.000 neue Arbeitsplätze

Entwurf des Bundesverkehrswegeplan 2030, Stand März 2016 (BVWP)

HWS-Stellungnahme zum Entwurf zum BVWP 2030 vom 28.04.2016 an das Bundesverkehrsministerium
Projekttitel:

Schiffbare Anbindung des Niederrheins
an das Belgische Kanalnetz

Eingangsbestätigung BVWP 2030 unter Nr. 10702

Anschreiben an erweiterten Empfängerkreis

22.07.2016: Infrastrukturlücke - Chance als Verpflichtung annehmen

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Antrag an den Bundesratspräsidenten
zur Aufnahme in den aktuellen Bundesverkehrswegeplan vom 24.02.2016:

Teilstromkanal Niederrhein-Maas-Schelde

Anschreiben an den Bundesrataspräsidenten, Bundesminister, Ministerpräsidentin
sowie an Mandatsträger in NRW, Bund und EU, Wissenschaftler, Behörden und Medien
BDI-Präsident Ulrich Grillo

Lokalkompass.de: Sicherheit und 100.000 neue Arbeitsplätze

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Geschichte: Ein alter Hut? - oder, heute wichtiger denn je?

Konzeption des Nordkanals (historischer Text) Link

Dissertation Rhein-Maas-Schelde 1920

Chronik Schelde-Maas-Rhein von Lina Schröder UNI DU-Essen

Dürener Zeitung 1950

Kölnische Rundschau 1956

Anbindungsbemühungen des Rhein-Maas-Gebiets an die Nordsee
mittels der Flüsse Rhein, Maas und Schelde
Annäherung an ein Dissertationsthema - Von Lina Schröder
(Uni Du-Essen)

Seehafenvergleich RWTH-Aachen 2000

Das heutige Wasserstraßennetz (Niederrhein-Nordsee) und Defizit Grafik Plan A4


Benelux-Strategie der Landesregierung
Nordrhein-Westfalen, Stand 2013

Einleitung: Nordrhein-Westfalen bildet zusammen mit seinen Nachbarländern Niederlande, Bel-gien und Luxemburg eine hinsichtlich Wirtschaftskraft, Interaktionsdichte und kultureller Vielfalt einzigartige europäische Gesamtregion, in der 45 Millionen Menschen auf einer Fläche von gut 100.000 km2 leben und die ein Bruttoinlandsprodukt von fast 1,6 Billionen Euro im Jahr erwirtschaftet. Link

Handlungsfelder sind u.a.:
(2) Verkehr, Infrastruktur und Logistik
(10) Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz


Wasserstraßen-, Hafen- und Logistikkonzept (Link)
des Landes Nordrhein-Westfalen (Stand 2016)

Ansätze im Zusammenhang mit unseren Antrag zum Bundesverkehrswegeplan 2030:

Handlungsfeld-09:    Seehafen-Hinterlandverkehre besser anbinden
Handlungsfeld-14: Europäische Wasserstraßennetze, Wasserstraßeninfrastruktur. „Der Austausch mit den Niederlanden und Belgien zur Stärkung des Systems Wasser wird fortgesetzt.“
Handlungsfeld-16:    Kooperation mit den Seehäfen
Handlungsfeld-24:    Abgestimmter Auftritt interessierter Bundesländer gegenüber dem Bund
Handlungsfeld-28:    Hochwasserschutz


Ergebnisbericht 2006: Link
Eiserner Rhein Eisenbahnverbindung und Nordrhein-Westfalen

HWS-VWG-Konzept von 2011: Hochwasserschutz und Logistik Link

Ist die Bahntrasse "Eisernen Rhein" alternativlos? HWS 2015 Link
(ist z.T. überholt! Der Eiserne Rhein ist Fakt)

Schreiben an Mandats-und Amtsträger vom 29.12.2015 Kopie

HWS-Vorschlag der Streckenführung Folie, Kanalstrecken-Vorschläge von 1920

Behördenmeinungen: MBWSV-NRW

Leserbriefe/Bürgermeinungen/Presse: LB: Wasserweg Eisener Rhein, aus Viersen Okt. 2014 NRZ-Bericht vom 07.01.16: Größte Schleuse der Welt in Antwerpen - Wille zur Schiffbarkeit nach NRW durch NL und D bockiert ???

Letzte Meldung: Der "Eiserne Rhein" wird nicht im aktualisiertem Bundesverkehrswegeplan aufgenommen! Richtig so!



Bergbau am linken Niederrhein
Auswirkungen - Zukunftsperspektiven
Bergbaugebiete am linken Niederrhein: Salsbergbau untertage, Steinkohleabbau unter Tage, Braunkohleabbau im Tagebau -  Grundwasserabsenkungsgebiete

Hintergrundpapier Steinkohle

Hintergrundpapier Braunkohle

Was kommt nach dem Braunkohletagebau?

Gutachterliche Stellungnahme RWE 2017 Link

Zentis-Priggen zum Gutachten Grundwasserhaltung

Vortrag über den Braunkohle-Tagebau

Auswirkungen der Grundwasserhaltung E. Krupp

 

Steinsalzbergbau (i.A.)

 

 

Teil-Thema Hochwasserschutz

Dezember 2014: Pressevorlage, unser Standpunkt
Gefahren für den linksrheinischen Raum werden durch das Nationale Hochwasserschutzprogramm (NHWSP) nicht gebannt!

Positionspapier 2013
der HochWasserSchutz-Initiative am Niederrhein (HWS)


Rheinverlauf

Aktuell: Sachstandsbericht des Umweltministeriums NRW über den
Sanierungsüberhang beim Deichbau (Stand 14.06.2012) Zwischenbericht zum Hochwasserschutzkonzept NRW bis 2015

Übersicht betroffener Einwohner beim Extremabfluss

Schadenspotenzial, eine vernachlässigte Größe

Vorsorge-Strategien mit Blick auf das Schadenspotenzial finden nicht statt.

Überschwemmungsgefährdete Gebiete zeugen von Kritischen Infrastrukturen


Unrealistisch? Ein inzeniertes Deichbruchszenario und die Überflutung von besiedeltem Gebiet.
Eine Video-Präsentation ohne Kommentar!
Ein Modellprojekt im Miniformat gezeigt bei der Informationsveranstaltung am 30.09.2014
auf Einladung der Ev. Kirchengemeinde in Rheinberg-Orsoy

 

Erläuterung zu den Topographischen Karten
woraus sich kritische Infrastruktur- und hochwassergefährdete Gebiete am Niederrhein ergeben:


Zu unterscheiden sind Flussgebietslandschaften, mit einem

a) natürlichen Überschwemmungsgebiet: Gebiete die wasserseitig, vor den Deichen liegen. Also keinen Hochwasserschutz haben.

b) potenziellen Überschwemmungsgebiet: Natürliches Überschwemmungsgebiet welches durch einen Deich etc. vor einem bestimmten Hochwasserabfluss geschützt ist.

c) potenziellen, bergbauinduziertem Überschwemmungsgebiet: Natürliches Überschwemmungsgebiet das durch bergbauliche Einwirkungen bis zu 20 Meter abgesenkt wurde. Und durch einen Deich etc. vor einem bestimmten Hochwasserabfluss geschützt ist.

Weitere Erläuterungen:
1. Das (persönliche) Höhenniveau geht aus der Legende hervor.
Z. Bsp.: Die Höhenschicht "bis 40 m" bedeutet, dass die Geländehöhe sich zwischen über 35 bis einschl. 40 Meter ü. NN liegt.

2. Ihre persönliche "maximal potenzielle Überstauhöhe" bezieht sich auf die Bezugshöhe des Pegels.
Z. Bsp.: Pegel Köln = 49 Meter ü. NN abzüglich Ihrer Geländehöhe von Bsp. 35 Meter = 14 Meter.

3. Potenzielle Überstaugebiete werden durch Höhenlagen begrenzt. Das können auch Deichlinien sein, wenn sie im Lastfall bis zu ihrer Bauhöhe halten. Im versagensfall (durch Deichbruch oder Überströmung) entstehen Wasserabflusswege (rote Linien) hinter den Schutzwällen, die die blau-gefärbten Gebiete überströmen.
Bergbaubetroffene Gebiete droht die Dauervernässung!

Übersichtskarte von potenziellen Überschwemmungsgebieten am Niederrhein

Potenzielles Überflutungsgebiet Raum Köln bis Neuss bei Extremabfluss (HQE)
Potenzielles Überflutungsgebiet Raum Köln bis Neuss bei Bemessungsabfluss (HQ500)
Potenzielles Überflutungsgebiet Raum Krefeld bis Duisburg bei Bemessungsabfluss (HQ500)
Potenzielles Überflutungsgebiet Raum Duisburg bis Rees
Potenzielles Überflutungsgebiet Übersicht Rheinberg bis Xanten, bergbaugeprägte Topographie
Topographie von der Stadt Moers, stark bergbaugeprägte Topographie (bis 2012) einer Flussgebietslandschaft
Höhenschnitte von Moers-City und Repelen (Bezug zum Wasserspiegelniveau)
Topographie von der Stadt Rheinberg, natürlich geprägte Flussgebietslandschaft mit erheblichen Bergbaueinwirkungen bis zum Jahre 2012
Topographie von der Stadt Xanten, natürlich geprägte Flussgebietslandschaft mit laufenden Bergbaueinwirkungen
Topographie Kleve bis Rees, eine natürlich geprägte Flußgebietslandschaft
Projektierte Deichringe am unteren Niederrhein (6. Hochwasserkonferenz in Rees am 30.10.2014)
Topographie Neuss bis Venlo. Ehemalige Strecke des Napoleon-Nordkanals (HWS-Konzept-Grundlage)

Wie sich die Landesregierung NRW positioniert
Umweltministerium NRW:
Zwischenbericht zum Hochwasserschutzkonzept NRW 2006 bis 2015 vom 14.06.2012
(Beleg für den Sanierungsstau)
Zwischenbericht zum Hochwasserschutzkonzept NRW bis 2015

Umweltministerium NRW:
Mit dem Wasser leben - Hochwasserschutz in NRW

Link
29.11.2007 von B90/G: Klimawandel und Hochwasserschutz I: Wie muss der Hochwasserschutz des Rheins angepasst werden? Anfrage, Antwort der Landesregierung vom 10.01.2008
29.11.2007 von B90/G: Klimawandel und Hochwasserschutz II: Wie muss der Hochwasserschutz des Rheins angepasst werden? Anfrage, Antwort der Landesregierung vom 10.01.2008

Schadenspotenziale und Risikogebiete am Niederrhein

Datenvergleich Niederrhein- zu Elbe-Gebiete

Auszug aus
„Wirksame Maßnahme zur Hochwassergefahrenminderung am Niederrhein“

Quelle: Antwortschreiben vom MUNLV-NRW Az: IV-10-4290 vom 22. Dez. 2005, Seite 4

Anders sieht es bei Abflüssen zwischen 13.000 m3/s und 15.500 m3/s (BHQ) oberhalb von Krefeld aus.
Am südlichen Niederrhein käme es zuerst im Großraum Köln/Bonn bis ca. Düsseldorf/Dormagen zu Überflutungen, mit zunehmender Höhe der Hochwasserscheitel auch im mittleren Teil etwa bis zur Einmündung der Ruhr.


Um in diesem Bereich Überflutungen auszuschließen, müssten Schutzanlagen von etwa 200 km Länge um durchschnittlich mind. 1 m erhöht werden. Solche technischen Maßnahmen verbieten sich gerade am südlichen Niederrhein und zwar sowohl aus finanziellen als auch aus ökologischen und sozialen Gründen. Sie würden z. B. in Bonn und Köln nicht akzeptiert und wegen der dicht an den Fluss herangerückten Bebauung die Grenzen des technisch Machbaren überschreiten.
Deshalb werden die Ergebnisse der Studie  nicht  zu generellen Erhöhungen der Schutzanlagen und Deiche führen.“

Bezirksregierung Düsseldorf vom 01.08.2007:

"Ein gezielter Hochwasseraktionsplan für den Niederrhein ist nicht erforderlich! "


Bezirksregierung Düsseldorf vom 17. August 2005:

Betrifft: Raum für den Fluss (Auszug)
Stellungnahme zum Entwurf des niederländischen Entwicklungsleitplanes „Ruimte voor de rivier“

"Die Annahme eines Abflusses von 18 000 m³/s am Pegel Lobith ist derzeit unter Berücksichtigung der Aussagen in der gemeinsamen Studie „Grenzüberschreitende Auswirkungen von extremem
Hochwasser am Niederrhein“ vom Juli 2004 nicht nachvollziehbar.

Ein derartiger Spitzenabfluss würde auch in absehbarer Zeit nicht auftreten können, da es zuvor am Ober-und Niederrhein zu Deichüberströmungen käme."


Wassergefährdungsklassen

Spitzenabflüsse am Niederrhein

Kritische Abflüsse

Hilfsgrafik zur Ermittlung der potenziellen Überflutungshöhe


Überschwemmungspotenzial Borth-Ork, Höhenprofil

21.01.2017