Einführung - Lebensraumsicherung - Hochwasserschutz

Unsere Zusammenfassung - Letzte Meldung (Mai 2016):

Der Antrag zum Bundesverkehrswegeplan 2030
hat Eingang beim Bundesverkehrsministerium gefunden.


Titel:
Schiffbare Anbindung des Niederrheins
an das Belgische Kanalnetz


Eingangs-Nr.: 10702 vom 9. Mai 2016 BMVI-Bestätigung

Anschreiben an erweiterten Empfängerkreis

Ein TOP der die Veranlassungen kennt und sich über die Konsequenzen im Klaren ist.


Fazit (Stand Mai 2014):
Sicherheitsmängel werden von der Politik bewusst in Kauf genommen! Status Quo

Aktuell/Fazit:
Abkehr von nationaler Sichtweise: Antrag an die EU-Kommission

An Kommissionspräsident - An Verantwortungsträger

Was die Niederrhein- und Maasmetropole sichert und schützt:

Anschreiben an den Bundesrataspräsidenten, Bundesminister, Ministerpräsidentin
sowie an Mandatsträger in NRW, Bund und EU, Wissenschaftler, Behörden und Medien

Antrag zur Aufnahme in den aktuellen Bundesverkehrswegeplan
mit länderübergreifenden Bedarfscharakter:

Teilstromkanal Niederrhein-Maas-Schelde

Lokalkompass.de: Sicherheit und 100.000 neue Arbeitsplätze

Weitere Informationen unter Hochwasserschutz/Aktivitäten/Bedrohte Gebiete


Hochwasserschutz am Niederrhein zur Lage und Situation

Wir, der HWS

HochWasserSchutz-Initiative am Niederrhein (HWS)

Wer wir sind, worum wir uns kümmern,
was wir tun, unsere Strategie.


Auf den folgenden Informationsseiten haben wir uns auf Sachinformationen beschränkt.
Wir wollen Sie über das Hochwasserrisiko am Niederrhein
(auch zur Maas hin) in Kenntnis setzen.

Wir geben Ihnen Informationen und Daten an die Hand, die uns von der Landes-/Bundesregierung, Wasserverbänden, aus wissenschaftlichen Untersuchungen und Presseberichten bekannt wurden. Darunter sind auch Informationen, die für betroffene Bürger/Unternehmer z. T. nicht zugänglich sind oder auch nicht bekannt sein können.

Machen Sie sich daher sachkundig!


Datenvergleich Niederrhein- zu Elbe-Gebiete

Veranlassung und Beweggründe

Die Betriebsorganisation und Schwachstellenerkennung war u.a. meine berufliche Aufgabe in einem Konzern der Montanindustrie. Diese Erfahrungen nutze ich für Strategien die mit der Daseinsvorsorge für hochwasserbedrohte Regionen am Niederrhein zusammenhängen.

Seit 1996 befasse ich mich mit Gleichgesinnten um geeignete VORSORGE-Strategien vor Hochwassergefahren - insbesondere für bergbaubetroffene Metropole -, weil ich mittlerweile weiß, dass durch Regie- und Vorsorgemängel bislang nicht gekannte Katastrophen für uns persönlich und für die Volkswirtschaft drohen.

Die Landes- und Bundesregierung wissen - durch wissenschaftliche Studien belegt - vom Risiko für unser Gemeinwesen. Doch weiterhin sind die Anlieger der Bundeswasserstraße Rhein (Gewässer 1. Ordnung) für ihren Hochwasserschutz selbst verantwortlich.

Rückwärts gewandte Betrachtungen über (historische) extreme Überschwemmungen
(s.g. Jährlichkeiten) helfen nicht weiter, da die mit der Erderwärmung (siehe auch unter KLIMA) zusammenhängenden weltweiten Extremwetterlagen in immer kürzeren Abständen zu unseren (leidvollen) Erfahrungen zählen und auch NRW drohen.

Wir am Niederrhein werden sicherlich nicht von Extremabflüssen verschont bleiben!

Sicherheitsrisiken werden im Allgemeinen und im Besonderen beim Hochwasserschutz für die Niederrheinmetropole verharmlost!

Wenn wir dann noch wissen, dass jeder Einzelne für seinen (Hochwasser-)Schutz zu sorgen hat, dann bedeutet das, dass das volkswirtschaftliche Risiko derart heruntergespielt wird dass wir von "gemeinschädlichen Nichthandeln" im Sinne der gesetzlich verankerten "Daseinsvorsorge", von einer gesetzlichen VORSORGE und Schadensvermeidung gem. HWRM-RL (noch) sehr weit entfernt sind.

Wenn wir über Hochwassergefahren reden, dann merken wir sehr schnell, dass die so angesprochenen Regierungsmitglieder und Behörden die "Ohren" herunterklappen und sich ein anderes Thema wünschen.

Die Politik will nicht, die Behörden verharmlosen und die Bürger sind unwissend!

Wir verstehen die Gutachten die (nach heutigem Sprachgebrauch "Stresstests" sind) im Auftrag der Landesregierung NRW erstellt wurden.
Wir können auch die Tragweite für unser Gemeinwesen abschätzen, sehen ein Lebensraumrisiko welches uns Eigentumsverluste und Opfer an Leib und Leben abverlangt die schlimmer sein werden
als jede zurückliegende kriegerische Handlung!

Gegen eine Überflutung gibt es keinen Schutz, wenn das Hochwasser aus höheren Gebieten unterhalb von Andernach hinter unseren Deichen zu uns kommt.
Daher unsere Vision einer Teilstromableitung (siehe unter VISION, KONZEPT) vor dem zu schützenden Gebiet am Niederrhein. Weil wir davon auszugehen haben, dass ein wirksamer Wasserrückhalt im gesamten Einzugsgebiet des Rheins keine Chance auf Realisierung hat!

Leidvolle Erfahrungen zeigen, dass Vorsorgehandlungen erst versprochen werden wenn eine Katastrophe stattgefunden hat!
Die Bürger halten das offenbar aus!

Sicher ist doch nicht sicher! Was u. a. bei AKW´s zugegeben wird, ist in NRW der s. g. praktizierte Hochwasserschutz für die Ruhrmetropole und Bergbauregionen am linken Niederrhein!

Wenn Sie weitere Fragen zu den vorliegenden Informationen haben, dann schreiben Sie mir eine Email unter HP-Feldmann@t-online.de


Komplexität der Zusammenhänge am wasserreichsten Verkehrsfluss in Deutschland

Sicherheit am Niederrhein - ein verdrängtes Risiko!
HW-Karrikatur
Haus im HW
Quatsch Klimakatastrophe!
"... sowas haben wir doch alle paar Millionen Jahre!"
Es ist nicht genug nur zu wissen,
es ist nicht genug nur zu wollen,
man muss es auch tun.
Goethe
Systemkritik

Keine Verantwortung für den Hochwasserschutz

 

Abwägung des Risikos:
VORSORGE durch Abflussentschärfung oder Existenzvernichtung von mehr als eine Million Menschen allein am Niederrhein!

Sicherheit am Niederrhein - ein verdrängtes Risiko!

Nach dem dritten "100-jährlichen Hochwasser" innerhalb von weniger als 10 Jahren (1988, 1993 und 1995) und die "erschreckenden" Erkenntnisse über den Zustand der Hochwasserschutzanlagen im Reg.-Bez. Düsseldorf, lt. Bericht von 1990 Lagebericht seitens der Landesregierung, waren sich einige "Betroffene" darin einig, dass der Hochwasserschutz am gesamten Niederrhein, unter dem Aspekt der Schadensverhinderung und Vorsorge, neu aufgestellt werden müsse.
1997 gründete ich mit Gleichgesinnten den Hochwasserschutzverband Niederrhein e.V. (HSV-N). Vorsitzender war ich bis 2005, 7 Jahre.

Tätigkeitsgebiet:

Besonders das bergbaubetroffene potenzielle Überschwemmungsgebiet am linken Niederrhein (Duisburg bis Xanten) haben wir in Form von vielerorts durchgeführten Bürgerversammlungen und durch die Presse "bearbeitet", aber auch darüber hinaus stromauf- und stromabwärts am Niederrhein in NRW.
Spezielle Bergbaubetroffenheiten werden von den Bürgerinitiativen BIB in Voerde und der SGB in Rheinberg verfolgt. Grundwassergefahren durch den VWHG in Neuss.
Über 100 Bürgerversammlungen wurden im Tätigkeitsgebiet während meiner Vorsitzendentätigkeit veranstaltet. Bergbauanhörungen wurden aktiv begleitet. Der "Runde Tisch" Abschlußstatement vom HSV-N. Feldmann zur Hochwasserschutz im Kreis Wesel (2003) wurde durch den HSV-N initiiert.
Bei Politikern und Behörden wurde für eine zeitgemäße Hochwasserschutzstrategie für den Niederrhein geworben.
Unsere umfassenden Erkenntnisse stellte ich 2004 in eine Website (www.hsv-n.de) ein. Sie bot umfassende Informationen für Interessierte weltweit.
Der seit 2005 amtierende HSV-N-Vorstand hat das Informationsangebot in der Vereinswebsite allerdings reduziert. Er vertritt eine andere Vereinsstrategie als die der Gründungsväter.

Ziel/Zweck des (damaligen) Verbandes:

Information und Mobilisierung der betroffenen Bewohner und Leistungsträger, Öffentlichkeitsarbeit. Desinteresse des Landes NRW an gesetzliche VORSORGE-Maßnahmen durch überparteiliche Arbeit war zu begegnen. In Folge wurden von der Landesregierung Regeln und Schutzmaßnahmen gesetzlich neugefasst. Eine Erfolgsbilanz für den Verband.

Derzeitige wasserwirtschaftliche Sachlage:

Durch den uneinheitlichen und zu geringen Hochwasser-Schutzgrad, insbesondere zwischen Köln und Duisburg, ist die Hochwassersicherheit im Großpolder "linker Niederrhein", einem Großteil der Rheinischen Bucht, durch prognostizierte Extremabflüsse latent gefährdet.
Bergbaugebiete drohen - bedingt durch
- die künstliche Vertiefung (von bis zu zu 20 Meter) ursprünglicher Überflutungsgebiete und
- einem ungenügenden Hochwasserschutz bei Düsseldorf/Neuss, Krefeld und Rheinhausen - ab einem Hochwasserabfluss von über 12.000 m3/s (d.h. weit unterhalb des gültigen BemessungshochwassersAmtsblatt), irreparabele Vernässung und Unbewohnbarkeit.
(BezugHochwasserkonferenz in Rees, Vorstellung der Studie von 2004) Zusammenfassung im 2-seitigem Flugblatt: KernthemaZusammenfassung & GründeDie Rückseite

Wissensstand seit Herbst 2004

Den linksrheinischen Bergbauregionen Duisburg, Moers, Kamp-Lintfort, Rheinberg, Büderich bis nach Xanten droht die Dauervernässung und Unbewohnbarkeit bewirtschafteter Gebiete!

Gesetzliche Voraussetzungen zur Vorsorge und Schadensverhinderung (vom Land, Bund und EU) sind geschaffen.
Die NRW-Regierung vertraut aber weiterhin einer veralteten Organisation, die Duldung von Schwachstellen (Hochwasserschutzlinie Köln bis Duisburg) und ist nicht bereit, hoheitliche Verantwortung zur Verhinderung von Hochwasserschäden für eine bedeutsame Kultur- und Wirtschaftsregion in Europa zu übernehmen obschon dazu gesetzliche Richtlinien bestehen.

Das Parlament in Düsseldorf dringt die Regierung nicht auf die Umsetzung der eigenen Gesetze und Richtlinien im Rahmen ihrer Fürsorgepflichten!

Fakt ist, dass eine Katastrophe mit einem Schaden von mehr als 200 Mrd. Euro, duch politische Verantwortungs- und Tatenlosigkeit, für weite Gebiete in der Rheinischen Bucht vorprogrammiert sind!

Die Bundesregierung bestätigt mir am 10.08.2007, dass die Hochwassergefährdung am Rhein um das 10-fache zugenommen hat!

Derzeit engagiere ich mich in einer Interessengruppe "HochWasserSchutz-Initiative am Niederrhein (HWS) für die einzige (!) Alternative zur Schadensverhinderung, indem wir für eine Abflussentschärfung am Niederrhein, unterhalb von Köln, also vor dem gefährdeten Gebiet, mich einsetze.
Ob das gelingt, hängt von der Einstellung und Mitwirkung der BETROFFENEN in der Rheinischen Bucht ab.

Wie zu erwarten, ist sicherlich erst dann ein Handeln fällig, wenn die Katastrophe eingetreten ist!

Was Fachverantwortliche über die Folgen der Niederrheinischen Bergbautätigkeit vorhersagen erfahren Sie hier:
> Deutschlandfunk-Bericht Radiobericht über die Langzeitfolgen der Bergbautätigkeit an Rhein und Ruhr .
> Ökonomische Visionen über den Niederrhein: Bericht 1  und  Bericht 2

Letzte Meldung 2013: In einem Geheimpapier zwischen Deutschland und Holland ist vereinbart, dass Deiche in Deutschland gesprengt werden müssen um niederländische Gebiete vor Überschwemmung zu schützen!

Die Betroffenengemeinschaft braucht IHRE Solidarität!
Initiative-Start im März 2008

Meine Kontaktpersonen sind vorrangig verantwortungsbewußte Bürger, Verantwortungsträger, Unternehmer, Körperschaften d.ö.R. Wissenschaftler und konstruktive Bürgerinitiativen.

 

13.07.2013