Rheinkonferenz 2011 in Wesseling: Verabschiedung der Rheincharta

Das INTERREG IVB NWE Projekt “CODE24 – Corridor Development Rotterdam-Genoa” (2010-2015) zielte auf einen gemeinsamen integrierten Ansatz für die zukünftige Entwicklung des TEN-T Netzwerkes Rhein-Alpen Korridor ab und beabsichtigte die enge Verbindung von wirtschaftlicher Entwicklung, Raum-, Transport- und Umweltplanung und damit das Angehen dringender Konflikte von Kapazität, Nachhaltigkeit und Lebensqualität entlang des Korridors.

Nach fünf Jahren haben die Projektpartner von CODE24 eine gemeinsame Strategie für die zukünftige Entwicklung des Rhein-Alpen Korridors, des wichtigsten Transportkorridors Europas, präsentiert.

Der Verbund für territoriale Zusammenarbeit  „Interregionale Allianz für den Rhein-Alpen Korridor EVTZ“ wird die strategische Initiative von CODE24 weiterführen, um eine langfristige Partnerschaft und Zusammenarbeit über die begrenzte INTERREG Projektlaufzeit hinaus zu festigen.

http://egtc-rhine-alpine.eu/de/code24/

Satzung EVTZ vom 24.April 2015

HWS: Stellungnahme und Strategie


Einleitung Rheinkonferenz 2011
Vorbemerkungen und Kontakt im Rahmen der Rheinkonferenz 2011
in Wesseling bei Köln

FAZIT: (Hoch-)Wasserabfluss, Lebensraum, Umwelt- und Menschenschutz sowie logistische Perspektiven sind an der Rheinschiene nicht voneinander getrennt zu behandeln!
Das git insbesondere auch für Strategien von engagierten Bürgerinitiativen längs der Rheinschiene!

Sicherung des Lebensraumes am Rhein
Einheitliche Regie und Konzepte für einen schadlosen Wasserabfluss und die Sicherheit der Rheinanlieger in NRW, auch vor Extremhochwasser, ist auch nach der EU-HWRM-RL in Deutschland nicht in Sicht. Gemessen am Schadenspotenzial ist das selbst für die EU nicht akzeptabel.
Lebensader Rheinachse
Vorkehrungen im Hinblick auf eine erhebliche Zunahme des Warenverkehrs in Nord- und Südrichtung (durch die Fertigstellung des Gotthardtunnels) sind nur unter geringster Belastung der Anlieger realisierbar. Auszubauen ist die Schiffbarkeit bis nach Basel.
So auch die Meinung von Herrn Prof. Dr. Scholl.

Wenn zudem die „Sicherheit“ bei extremen Abflüssen unterhalb von Andernach -zum Schutz der Niederrheinmetropole- nicht umsetzbar ist, dann fordern wir den Bundestag auf, über praktikable Entlastungsmaßnahmen zu befinden. Die Rheincharta im Zusammenhang mit den Planungen für die Nord-Süd-Transversale sind Leitlinien!

Wir haben der Landesregierung NRW ein Konzept unter http://www.nr-feldmann.de/HW-Sicherheit-4/Konzept.html vorgetragen, der ein Bypass von Neuss bis nach Antwerpen vorsieht. Merkmale sind:
a) Teilentlastung des Rheines bei Extremhochwasser.
b) schiffbaren Wasserweg zur Bewältigung logistischer Ansprüche die im Zusammenhang mit der Achse Genua-Rotterdam/Antwerpen zu sehen ist und
c) die angedachte Schienenverbindung Antwerpen– Ruhrgebiet der „Eiserne Rhein“ überflüssig macht.

Prof. Dr. Bernd Scholl, ETH Zürich
Im Gespräch: Prof. Dr. Scholl mit HWS-Sprecher Feldmann
Vortragsunterlagen (Auszüge)
Link
Scholl: Ausgangslage - Europäische Hauptschlagader Mittelmeer bis Nordsee
Link
Scholl: Ausgangshypothesen zur Nord-Süd-Transversale
(Sensibilibierung von Bevölkerung und Politik ist angezeigt)
Link
Scholl: Hafenentwicklung Nord-Süd-Europa, Standorte und Kapazitäten
Link
Scholl: Ausblick Nord-Süd-Achse - Zeitplan
Link
 
Link
HWS/VWG: Verantwortlich Weichen stellen
Infoblatt zur Rheinkonferenz 2011

Schiffbarer Teilstromkanal zur Entspannung logistischer Erfordernisse in Westeuropa, Entlastung bei Extremhochwasser, Ableitung von Sümpfungswasser aus Braunkohlegebiete und Jobmotor
HWS-Antrag zum Bundesverkehrswegeplan 2030
Stand April 2016
Istzustand schiffbarer Wasserwege in Westeuropa. Mangel: Verbindung Antwerpen bis mittlerer Niederrhein? HWS-Vorschlag zum BVWP 2030 über Maastricht ins Belgische Kanalnetz etc.

01.11.2016