Vision, Konzept zur Lebensraumsicherung, Zukunftsfragen

Die Ignoranz, nur auf vage Deichsanierungsprogramme zu vertrauen, wird den komplexen Sicherheitsansprüchen niemals gerecht werden!


HWS - Wir haben dazugelernt!

Aus ökonomischer Sicht sind Sicherheitsaspekte nicht von infrastrukturellen, wirtschaftlichen und sozialen Belangen für unser Gemeinwesen zu trennen.

Das umso mehr, wenn künftig mit höheren Risiken durch Klimafolgen, den Ausbau unseres Wirtschaftsstandortes im Zentrum Europas und der eigenen Infrastruktur zur Vorsorgesicherheit und Schadensverhinderung zu lösen sind.

Wir haben unser HWS-Konzept von 2011 überarbeitet.
Der Antrag zum zum Bundesverkehrswegeplan 2030 (BVWP) vom 28.04.2016 fasst unsere Strategie eines Integrierten Projekts zum Hochwasser- und Infrastrukturschutz in NRW und seinen westlichen Nachbarn zusammen.

Dieses Positionspapier entspricht dem Stand unserer Erkenntnisse seit 2016!

Leidensdruck - die wichtigste Triebfeder für Veränderungen

 

Unterstützung erhalten wir durch eine aktuelle wissenschaftliche Arbeit
über bisherige Anbindungsbemühungen des Niederrheins an Maas und Schelde.

"Der Rhein-(Maas-) Schelde-Kanal als geplante Infrastrukturzelle von 1946 bis 1986"

Dissertation von Frau Dr. Lina Schröder

Werbeblatt des Verlags

Kurzfassung

"Einleitung" in der Publikation

Frau Dr. Lina Schröder nach Abschluss ihrer Dissertation, Prädikat Magna cum laude  (06/2017)

Die im Mai 2017 erschienene Dissertation von Frau Dr. Lina Schröder unter dem Titel „Der Rhein-(Maas-)Schelde-Kanal als geplante Infrastrukturzelle von 1946 bis 1986“ (Universität Duisburg-Essen) arbeitet nicht nur den historischen Hintergrund dieses Projektes, vor allen Dingen für die Zeit von 1946–86 heraus, sondern stellt mit dem „infrastrukturellen Zellenmodell“ erstmals ein systematisches Instrumentarium vor, welches die Funktion, Realisation bzw. das Scheitern infrastruktureller Einrichtungen im Gesamtgefüge analysiert und erklärt.

Aus der Diskussion um den Rhein-Maas-Schelde-Kanal wurde so deutlich, dass das Anliegen vor allem am mangelnden Konsens der damaligen Akteure scheiterte. Ferner bezog sich die von vergangenen Sachverständigen geführte Diskussion ausschließlich auf wirtschaftliche Aspekte, vor allem in Bezug auf den Kohlentransport.

Es ist nicht zu verkennen, dass nun vollständig andere ökonomische Bedingungen vorliegen.

Die Initiative des HWS sieht daher das Projekt weniger unter wirtschaftlichen als unter ökologischen Gesichtspunkten, die seinerzeit überhaupt nicht diskutiert wurden.

Nachtrag zur Petition vom 12.07.2017

HWS-Antrag zum Bundesverkehrswegeplan 2030 vom 28.04.2016 Antrag

Titel: Schiffbare Anbindung des Niederrheins an das Belgische Kanalnetz

Projektziele (Übersicht)

Logistischer Teil
1.      Schließung einer Infrastrukturlücke zu unseren westlichen Nachbarn durch einen schiffbaren Wasserweg vom Niederrhein (bei Neuss) beginnend, Richtung Maastricht (Albert-Kanal nach Antwerpen) für logistische Herausforderungen in dieser anspruchsvollen Zeit.

Infrastruktureller Teil
2.      Ein naturnah ausgebauter, mit natürlichem Gefälle versehener Schifffahrtsweg erschließt eine neue Region und bietet erhebliche ökonomische Entwicklungsmöglichkeiten in NRW und bei unseren westlichen Nachbarn mit mehr als 100.000 neuen Arbeitsplätzen. Ein naturnah ausgebautes Gewässer verspricht enorme infrastrukturelle Entwicklungschancen die Straßen- und Schienenwege nicht haben.

Hydrologischer Teil
3.      In diesem Bezug kann auch das Risiko von Extremabflüsse für die Metropolregionen am Niederrhein und der Maas durch Gerinneentlastung mittels Wasserkreuz zur nahen Nordsee gemindert werden.

Umweltstruktureller Teil
4.      Eine Kreuzung des neuen Wasserweges in NRW kann mit der Altlast des Rheinischen Braunkohlegebietes, den riesigen Tagebauseen, bietet sich an: Auffüllung mit Rheinwasser, Schutz vor Grundwasserkontamination, Liegeplatz der Schiffe, Freizeitnutzung etc.

Wir befinden uns in einer Zeit wachsender Veränderungen und Anforderungen. Wir halten nunmehr die Verwirklichung eines derartigen Wasserweges für notwendig um den gewachsenen Anforderungen auch zukünftig adäquat entsprechen zu können.
Hierzu bedarf es u. E. noch einer wissenschaftlich begründeten Realisierungsstrategie und einer nach ökonomischen Prinzipien definierten Machbarkeit.

Unterstützung für unseren Antrag:

Anbindungsbemühungen von Schelde, Maas und Rhein
Dorktorarbeit von Lina Schröder, Uni Duisburg/Essen 2016 (Dissertation ist veröffentlicht, März 2017)

Chance als Verpflichtung annehmen (Link)
Aufforderung an Verantwortungsträger, Politiker und sachkundige Bürger im Land vom 22.07.2016

Strategie zur Verkehrsinfrastruktur BVWP 2030 (Link)
Einflussnahme der Bundestagsfraktionen zur Ausgestaltung des Bundesverkehrswegeplan 2030 vom 07. Aug. 2016

Kann Nordrhein-Westfalen die künftigen infrastruktuerellen und logistischen Anforderungen im Zentrum Europas erfüllen? (Link)
Bitte an NRW-Universitäten/Hochschulen: Thema für wissenschaftliche Abschlussarbeiten? Stand Mitte August 2016

Das letzte Wort haben die Abgeordneten im Bundestag zum Gesetzentwurf (Link)
Aufforderung an Verantwortungsträger (Email vom 17.09.2016)

Stand 04.07.2017

HWS-Konzept zur Daseinsvorsorge der Niederrhein- und Maas-Metropole
Zusammenfassung (
von 2011: nicht mehr aktuell!)


Konzept

zur Absicherung der Siedlungsgebiete, Wirtschaftsstandorte und des Transitverkehrs im Rhein-/Maasgebiet


Hier: Antrag auf Aufnahme in das EU-Programm „Transeuropäische Verkehrsnetze (TEN-T)
vom 14. Juni 2011

… uns geht es nicht darum Probleme zu lösen,
sondern sie zu vermeiden!

 

Fazit MUNLV aus der Studie "Grenzüberschreitende Auswirkungen von extremem Hochwasser am
Niederrhein
" vom 24.10.2004

Anschreiben an MPin Hannelore Kraft vom 14.06.2011

Antwort des Ministeriums vom 12.10.2011

Nachgehackt vom 29.10.2011

Nachgefragt zum Konzept vom 13.02.2012

Entlastung kritischer Infrastrukturen 2015: Jahr der Entscheidungen vom 21.12.2014 (Anlage)


Übersicht der Risik-Faktoren

A) Vorbereitung und Präsentation bei der Rheinkonferenz 2010 in Bonn
Rheinkonferenz 2010 in Bonn, Plakat A Rheinkonferenz 2010 in Bonn, Plakat B
Vielbeachtete Präsentation bei der Rheinkonferenz 2010 in Bonn von der HWS-Initiative und der VWG-Kreis Wesel

Begleitender Flyer Vorderseite: Flyer VS: EHQ vernichtet Niederrhein-Metropole Innenseite: Flyer IS: EHQ vernichtet Niederrhein-Metropole
Faktenlage: Faktenlage
Plakat-/Infostand im alten Plenarsaal des Bundestages Plakatstand im alten Plenarsaal des Bundestages in Bonn

 

B) Sachübersicht, Risikopotentiale

Schutz- und Vorsorge-Gesetze sind verpflichtend!
Die Frage ist nur, wer ist zuständig für deren Umsetzung und Kontrolle?

Unsere Antwort: Viele, so richtig aber niemand!

Stresstests über das Hochwasserrisiko am Niederrhein liegen umfassend vor. Der Rhein ist nicht "abschaltbar" wie z. Bsp. AKW´s!


Komplexität der Zusammenhänge am wasserreichsten Verkehrsfluss in Deutschland

Was wir im Zusammenhang sehen müssen


Abflussbetrachtungen am Niederrhein in NRW

Die Streckenführung ist nicht mehr aktuell (siehe oben!)
Teilstromableitung zur Verhinderung einer Überschwemmungskatastrophe am Niederrhein in NRW


C) Aktuelle Initiative für ein Hochwasserschutz-KONZEPT und zur Rheinschiene von HWS und VWG
(ersetzt durch Antrag zum BVWP 2030)

Veranlassung
Bei einem Informationstermin im Landtag NRW am 14.04.2010 haben wir (HWS und VWG) auf die Gefahren und Risiken durch extremere Hochwässer für die Niederrhein-Metropole hingewiesen und Bezug genommen auf unerläßliche Vorkehrungen für sichere Transitwege längs der Rheinschiene nach Fertigstellung des Gotthardtunnels.

Wir haben bei dieser Info-Veranstaltung Ergebnisse und Feststellungen aus amtlichen/wissen- schaftlichen Gutachten und aus verschiedenen schriftlichen Stellungnahmen von Regierungsvertretern und Behörden zitiert, die wir -wegen unserer Glaubwürdigkeit Willen- nur verwenden, nicht mehr und nicht weniger!

Das Ergebnis war, dass wir um ein Konzept gebeten wurden welches dann als Grundlage für die politische Umsetzung im NRW-Landtag dienen solle.

Nach rd. zwei Monaten hatten wir anhand von weiteren Recherchen ein KONZEPT erarbeitet, welches wir am 14.06.2010 an unsere Gesprächspartner von der SPD-Landtagsfraktion übermittelt hatten.
Ein persönliches Übergabegespräch mit dem Ziel zur Erfragung über politische Umsetzbarkeit unseres Konzeptes steht noch aus (Stand 15.02.2012).

Das Schreiben an die SPD-MdL mit dem überreichten
"Hochwasserschutz-Konzept" von HWS und VWG
siehe unter folgenden Links:
Übergabeschreiben an SPD-Landtagsabgeordnete+Hochwasserschutzkonzept HWS-VWG+Anlage 1 zum HWSK-HWS-VWG+Anlage 2 zum Hochwasserschutzkonzept HWS-VWG Pressemeldung: RP-Pressemeldung über die Aushändigung des Hochwasserschutz-Konzeptes an die Landesregierung


Übersicht kontaktierter Mandatsträger und Regierungsmitglieder
Funktion
Name
Link
Sachstand
Regierungspräsidentin der Bez.-Reg. Düsseldorf Anne Lütkes
Anschreiben an RPin Anne Lütkes bezügl. Hochwasserschutzkonzept von HWS-VWG
persönliche Übergabe in Wesel
Landrat des Kreises Wesel Dr. Ansgar Müller
persönliche Übergabe in Wesel, bislang keine Reaktion
Landtagsabgeordnete der SPD in NRW Norbert Meesters, Wolfgang Roth, Andre Stinka, Ibrahim Yetim
Anschreiben an SPD-Landtagsabgeordnete als Auftraggeber bezügl. Hochwasserschutzkonzept von HWS-VWG
bislang keine Reaktion, obschon Anforderer des Konzeptes
CDU-Vorsitzender in NRW, Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen MdB
Anschreiben an den BUM Dr. Röttgen bzw. CDU-Vorsitzenden von NRW bezügl. Hochwasserschutzkonzept von HWS-VWG
bislang keine Reaktion
Ministerpräsidentin von NRW Hannelore Kraft

Anschreiben an die MPin Hannelore Kraft von NRW bezügl. Hochwasserschutzkonzept von HWS-VWG
Antwort vom Umweltministerium NRW
Nachfragen an MPin Kraft

im schriftlichen Kontakt
Nachgefragt am 13.02.2012
Wasser- und Schifffartsdirektion West Michael Wempe
Anschreiben an den Präsident der Wasser- und Schifffahrtsdirektion West bezügl. Teilstromkanal
bislang keine Reaktion
Regionaldirrektor des RVR Heinz-Dieter Klink
Anschreiben an den Regionaldirektor vom RegionalVerband-Ruhr (RVR) bezügl. Absicherung der Wirtschafts- und Siedlungsgebiete
erklärt sich für nicht zuständig
Umweltpolitische Sprecherin der B90/G im Bundestag Bärbel Höhn MdB Umweltministerin NRW a.D.
Anschreiben an Bärbel Höhn Ministerin a.D. NRW bezügl. Hochwasserschutzkonzept von HWS-VWG
bislang keine Reaktion
   
 
   
 
   
 

Rheinkonferenz 2011 am 14.12.2011 in Wesseling

Neben der Verabschiedung der "Rheincharta" stand ein "brennend" anstehendes Thema auf der Tagesordnung:

"Die Entwicklung des europäischen Korridors Rotterdam-Genua und seine Auswirkungen auf die Rheinachse in der Region Köln/Bonn"
Vortrag von Herrn Prof. Dr. Bernd Scholl, Institut für Raum- und Landschaftsentwicklung, ETH Zürich.
Hierzu unseren "Dank" für die Thematisierung und Weitsicht vom geschäftsführenden Veranstalter der Rheinkonferenz Herrn Dr. Reimar Molitor.
Weitere Einzelheiten zum Vortrag siehe unter dem Menü "Rheincharta"

Fazit: Übereinstimmung in den Vorstellungen zur Sicherstellung der Niederrheinmetropole vor Hochwassergefahren unter Einbeziehung logistischer Zusammenhänge für den zu erwartenden internationalen Warenverkehr in N-S-Richtung und dem Ausbau der Wasserwege da eine weitere Beaufschlagung von Straße und Schiene nicht oportun ist. Infoblatt von HWS/VWG Flugblatt: Verantwortlich Weichen stellen Pressemeldung von der Konferenz: Allgemein gehaltene Pressemitteilung zur Rheinkonferenz 2011. Keine Berichterstattung zum Vortrag von Prof. Dr. Scholl! Gibt es kein Interesse zu zukunftsweisenden Strategien für den Warenverkehr längs der Rheinschiene im Rheintal?
NORD-SÜD-Transversale: Vortrag von Prof. Dr. Bernd Scholl Korridor "Code 24" Ausbaustufen, Anforderungenm, Arbeitskreise etc. Stand 2011

Prof. Dr. Bernd Scholl ETH Zürich
HWS-Feldmann im Gespräch mit Prof. Dr. Scholl
Prof. Dr. Bernd Scholl beim Vortrag

HWS-Sprecher Feldmann im Gespräch mit
Prof. Dr. Bernd Scholl, ETH Zürich
bei der Rheinkonferenz 2011 in Wesseling


Zentrale Verkehrsachsen in Europa
Hier: Schienenstrecken unter besonderer Berücksichtigung des Korridors Rotterdam - Genua Zentrale Verkehrsachsen in Europa - Schienennetze
Quelle: DB-ProjektBau GmbH, Regionalbereich West, Duisburg. Stand Sept. 2011

11.08.2016